Wir verlosen einen Listenplatz zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin.
Die erste Person, die ihre Stimme behalten darf.
Teilnahme
Es gibt zwei Möglichkeiten, wie du teilnehmen kannst:
1. Auf einen unserer Posts reagieren
Gehe zu einem der unten verlinkten Posts und antworte oder quote ihn mit der Angabe, dass du dabei bist.
X
(weitere soziale Netzwerke folgen)
2. Eigenen Beitrag posten
Erstelle selbst einen öffentlichen Beitrag auf einem sozialen Netzwerk und schreibe, dass du teilnimmst.
Verwende dabei den Hashtag:
#AbgeordnetenLosBerlin
Schicke uns dann eine Email mit einem Link zu deinem Beitrag.
Regeln
- Du kannst deinen Beitrag frei formulieren, z. B.: „Ich würde meine Stimme gern behalten. Ich bin dabei.“
- Beitrag gerne auch als Video oder Bild
- Pro sozialem Netzwerk ist eine Teilnahme möglich
(z. B. Facebook + Instagram = zwei Lose) - Accounts müssen erkennbar älter als März 2026 sein
Teilnahmeschluss: Ende März
Die Auslosung erfolgt per Livestream (Updates folgen)
Voraussetzungen
Du kannst teilnehmen, wenn du:
- in Berlin wahlberechtigt bist
- kein Mandat und keine Parteifunktion innehast (egal welcher Partei)
- nicht auf einer Wahlliste einer anderen Parteien bist
- keiner als gesichert extremistisch eingestuften Organisation angehörst
Nach der Auslosung
Das Los bestimmt einen Vorschlag.
Die formale Aufstellung erfolgt anschließend nach den gesetzlichen Vorgaben (§17 Parteiengesetz).
Das heißt, die ausgeloste Person wird also noch in geheimer Wahl bestätigt. Wir werden uns dazu persönlich treffen und durch die Formalitäten gehen.
Wir werden einen Wahlrecht-Nachweis brauchen – ein Blick auf den Personalausweis würde z.B. reichen.
Im Abgeordnetenhaus
Die ausgeloste Person sitzt formal als Abgeordneter im Parlament.
Sie ist jedoch nicht durch Wählerstimmen, Wahlkampfspender oder Parteistrukturen in dieses Amt gekommen –
und damit auch keiner politischen Linie verpflichtet.
Sie spricht für sich selbst –
wie es in einer echten Demokratie eigentlich jeder tun können sollte,
anstatt seine Stimme abgeben zu müssen.
Warum tun wir das?
Ein Listenplatz wird normalerweise innerhalb von Parteien vergeben –
durch interne Prozesse, Netzwerke und Karrieren.
Wir durchbrechen das einmal öffentlich.
Nicht, weil das schon die Lösung ist.
Sondern weil sichtbar werden soll, dass es auch anders denkbar ist.
Was ist die Lösung?
Losdemokratie bedeutet mehr als einzelne geloste Plätze.
Statt dass wenige dauerhaft für viele entscheiden,
braucht es viele geloste Bürgerversammlungen,
die ständig neu besetzt werden.
Heute dürfen solche Versammlungen nur Empfehlungen geben.
Wir setzen uns dafür ein, dass ihre Beschlüsse politische Wirkung entfalten.
